Andreas Hotz

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Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wird Andreas Hotz Generalmusikdirektor am Theater Osnabrück. Er ist Preisträger des wichtigsten deutschen Dirigierwettbewerbs, des Deutschen Dirigentenpreises in Berlin, und war 2008 als erster deutscher Dirigent Preisträger des renommierten Dirigierwettbewerbs Sir Georg Solti. Seitdem gastiert er regelmäßig bei vielen Orchestern im In- und Ausland wie z.B. dem Melbourne Victoria Symphony Orchestra, den Düsseldorfer Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, den Nürnberger Symphonikern oder der Polnischen Kammerphilharmonie. Andreas Hotz studierte Orchesterleitung, Klavier, Korrepetition und Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und schloss sein Dirigierexamen „mit Auszeichnung“ ab. Seit 2005 unterrichtet er dort als Dozent für Orchesterleitung. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Pierre Boulez, Kurt Masur und Reinhard Goebel. Andreas Hotz wurde vielfach mit Stipendien ausgezeichnet, u. a. durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats, durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, den DAAD und das Cusanuswerk. Nach ersten Engagements an der Oper Frankfurt und dem Staatstheater Darmstadt wechselte er 2006 als 1. Koordinierter Kapellmeister ans Pfalztheater Kaiserslautern, wo er für die Neuproduktionen bzw. Wiederaufnahmen u. a. von Norma, Tiefland, Elektra, Otello, Don Pasquale, Die Fledermaus, Mefistofele und Il trovatore verantwortlich war. Von 2010 bis 2012 bekleidete er am Staatstheater Mainz die Position des 1. Kapellmeisters, und dirigierte dort Werke wie Tannhäuser, Die verkaufte Braut, Idomeneo, König Roger, Un ballo in maschera, Così fan tute sowie Tristan und Isolde. In seiner ersten Osnabrücker Spielzeit spannt sich im Musiktheater der Bogen von Verdis Die Macht des Schicksals über einen Abend mit drei Hindemith-Einaktern zu Sidney Corbetts Uraufführung Das große Heft. Die Konzertsaison startete Hotz mit der 6. Sinfonie von Gustav Mahler. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind Paul Hindemiths Schwanendreher und Trauermusik mit der Bratschistin Tabea Zimmermann sowie die Aufführung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven im Kontext des Gedenkens an das Ende der Schlacht von Stalingrad vor 70 Jahren gemeinsam mit den Wolgograder Philharmonikern.

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