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KOHLHAAS

Ein Stück Erzähltheater von Marco Baliani und Remo Rostagno

Solo frei nach Motiven von Heinrich von Kleists Novelle “Michael Kohlhaas”
aus dem italienischen von Brigitte Korn-Wimmer
für Jugendliche ab 14 Jahren

“An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Rosshändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit. – Dieser außerordentliche Mann würde, bis in sein dreißigstes Jahr für das Muster eines guten Staatsbürgers haben gelten können. Das Rechtgefühl aber macht ihn zum Räuber und Mörder.”
Als Michel Kohlhaas nach einem erlittenen Unrecht seine Ohnmacht gegenüber einer korrupten Obrigkeit erfährt, wird aus dem Bürger ein Terrorist.
Die Produktion ist als “Klassenzimmerstück” buchbar, Anfragen unter Tel. 0541/7600155

Die Vorstellung dauert ungefähr 1 Stunde 20 Minuten. Es gibt keine Pause.

Besetzung

Regie Christina Dom
Bühne/Kostüm Anabel Fröhlich

Mit Axel Brauch

Pressestimmen

[…] Das Theater Osnabrück verlegt für seine “Kohlhaas”-Version den Inszenierungsort ins Klassenzimmer. Dorthin also, wo der Kleist Stoff sonst nüchtern analysiert und interpretiert wird. In der Inszenierung von Christina Dom wird die Rezeption sehr viel aufregender. Das ist nicht zuletzt auch dem Hauptdarsteller zu verdanken. Axel Brauch spielt mal distanziert, mal sehr distanzierte Erzähler, der von dem Geschehen in der dritten Person berichtet, dann wieder erzählt er von sich in der Ich-Perspektive. Wenn Michael Kohlhaas trauernd am Sterbebett seiner Frau kniet, ist ganz schnell vergessen, dass dieses Stück eigentlich in einem Klassenzimmer gespielt wird. […] Christina Dom setzt dem noch eins drauf, indem sie unterschiedliche Mittel wie Video, Puppe oder Mikrofon einsetzt. Ein Textausschnitt aus der Kleist-Vorlage wird rhythmisch zu Technomusik aus dem Film “Berlin Calling” gesprochen. Langweilig wird die Inszenierung nie. Und lehrreich ist das Stück auch noch. Schließlich wirft es wie schon bei Kleist die Frage nach Recht und Unrecht auf. NOZ, 10. März 2010

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